objection

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summer love, cecily brown

we are animals. in einer zeitspanne in der x je nach den protagonisten des spiels zwischen wenigen und nicht so wenigen minuten liegt sind wir animalisch. das ist bedeutet nicht unmenschlich und nicht emotionales bedauern. der verlust der rationalen kontrolle bringt im zeitraum x eine objektivierung mit sich. diese objektivierung bedeutet nicht den verlust des gefühls, keine reduzierte, getriebene kälte sondern lediglich den verlust der permanenten, rationalen reflexion. die kunst der hingabe abseits des abwägenden, rationalen gedankenspiels. stop.
 
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 new louboutin pumps, cecily brown

ist das unemanzipiert, sex like a man? it's only human. unabhängig von überzeugungen und gegenseitiger achtung. vertrauen ist sich fallen lassen können, und keine oder nur wenig angst vor dem aufprall zu haben, sich hinzugeben, den mut die komplexitäten des eigenen selbst und des anderen zu vergessen oder für x zu relativieren. 
in t = x objekt zu sein, bedeutet nicht wertlosigkeit.

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hard, fast and beautiful, cecily brown

die freiheit zu entscheiden, dieses objekt zu sein oder nicht, ist die freiheit des einzelnen.
welche funktion sex für uns hat, bestimmen wir. fuck the pain away? vielleicht aber nicht notwendig. frauen auf plakatwänden, the porn-industrie, sie bestimmen nicht die einzelne frau und ihren willen. ästhetischere und realere bilder malt die new yorker künstlerin cecily brown.

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let go

am meer relativiert sich vieles. die weite macht sichtbar, wie wenig man ist und es tut nicht weh. man begreift, wenn dinge zu groß erschienen sind, zu mächtig, zu bestimmend, wenn auch nur in der fiktion des eigenen kopfes. 

 

loslassen im geflecht des alltags ist schwer, vielleicht unmöglich. gefangen in beziehungen zwischen menschen, im permanenten hinterfragen der eigenen bedeutung, in dem chaos aus gefühl und kommunikation, der zwänge, der aufgaben, der geschwindigkeit der selbstformung. wir sind selten allein, umgeben uns permanent. and the beat goes on. aus angst einsam zu sein, nichts zu sein oder das zu fühlen. definition über andere, selten über die zeit alleine, nicht einsam, sondern allein mit dem eigenen selbst. ohne es zu merken verlieren ich und du den kontakt zu uns selbst und vergessen. eine weile lang funktioniert es. the beat goes on. bis. bis irgendetwas nicht mehr stimmt. bis die menschen herum, die ablenkung, die beziehungen, die momente nicht mehr erfüllen. einsamkeit, weil es unmöglich geworden ist, nur allein aber nicht einsam zu sein. keine entscheidungen mehr treffen können. stillstand - .  und selbst die extreme, der schwindel, die bässe könen die stille nicht übertönen. früher waren wir betrunken von dem glück, von den bässen die durch unseren körper zu spüren sind. auf einmal reicht die bewegung, die lautstärke nicht mehr um zu fühlen. 

 

am meer relativiert sich die hektik. keine bässe, keine menschen, nur entfernung und anfangs sehnsucht und einsamkeit. das meer ist ungestüm, aufbrausend. kaltes salzwasser auf meiner haut. ich laufe bis mein körper aufgibt.erschöpfung und glück. a fine frenzy. stillstand, jetzt aus eigenem willen. ich höre mein atmen und bin überrascht, greife nach einem stein, betrachte ihn und werfe ihn von mir. aus der distanz sind es wenige menschen die wirklich wichtig sind. ferne relativiert. see what's happening.

[die konsequenz ist meistens wandel.  teilweise/partially hat stagniert, sich auf dem gedankenkarussel im kreis gedreht, sich der wiederholung hingegeben. chiffren sind längst zu nah, zu real, zu persönlich, zu chronologisch. vielleicht werden wir uns trennen, vielleicht ist nur frische luft notwendig, sich treiben zu lassen, mit dem risiko unterzugehen um sich nicht festzuhalten an den immer gleichen worten und chiffren.]

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pictures: lina scheynius via http://www.linascheynius.com

summer madness, cy twombly



we're with summer.
spinnende leichtigkeit, hitze. sorglosigkeit. 
breathe.


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via museum brandhorst (munich)
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